Allzwecktücher fürs Auto
Nicht jede Fläche am Fahrzeug braucht ein Spezialtuch. Für Armaturen, Türverkleidungen, Mittelkonsole, Motorraum und die vielen kleinen Stellen dazwischen sind die Tücher auf dieser Seite gemacht – die Arbeitstiere im Sortiment.
Sie unterscheiden sich in Dichte und Aufbau: eines ist dünn und robust für die grobe Arbeit, eines hat ein eingewebtes Schachbrettmuster für strukturierte Kunststoffflächen, und eines hat einen weichen Soft-Rand für Kanten und enge Stellen.
Welches Allzwecktuch passt zu dir?
GSM
300
380
450
Größe
30 × 30
40 × 40
40 × 40
Merkmal
dünn und robust
eingewebtes Schachbrettmuster · rundvernähte Ecken
weicher Soft-Rand
Wofür
Motorraum, Werkzeug, Türeinstiege, Werkstatt
Armaturen, Verkleidungen, Konsole – das Universaltuch
Ecken, Kanten, Zierleisten, Griffmulden
Gebinde
6 / 12 / 24
einzeln / 12 / 24
1 / 3 / 9
Zum Vergleichen seitlich wischen
Kaufberatung
Worauf es ankommt
Schachbrettmuster
Bei einem glatten Gewebe liegt die ganze Fläche auf und schiebt den Schmutz vor sich her. Beim eingewebten Schachbrettmuster wechseln sich erhabene und vertiefte Felder ab: Die erhabenen lösen den Schmutz, die vertieften nehmen ihn auf. Auf strukturierten Kunststoffflächen im Innenraum ist der Unterschied am deutlichsten – dort sitzt Schmutz in der Narbung.
Soft-Rand
Die meisten Tücher haben ein festes Band eingenäht, das härter ist als das Gewebe. An Kanten und Zierleisten arbeitet man mit Druck – dort schleift genau dieses Band. Der weiche Rand nimmt diesen Punkt heraus.
Rundvernähte Ecken
Die Ecke ist die Stelle, an der ein Tuch zuerst kaputtgeht: Dort trifft die Naht auf sich selbst und beginnt auszufransen. Rund vernäht gibt es diese Schwachstelle nicht.
Sätze trennen
Bremsstaub besteht aus feinen Metallpartikeln, die sich in der Faser festsetzen und die Wäsche überstehen. Ein Tuch, das an den Felgen war, zieht auf dem Lack Kratzer. Üblich sind getrennte Sätze für Lack, Innenraum und Felgen – deshalb gibt es diese Tücher im größeren Gebinde.
Anwendung
Anwendung – in vier Schritten
Vier Punkte, die über das Ergebnis im Innenraum entscheiden.
- Tuch nach Bereich wählenJe ein Satz für Lack, Innenraum und Felgen, dauerhaft getrennt – auch in der Waschmaschine.
- Trocken oder leicht feuchtStaub trocken aufnehmen, Fett und Fingerabdrücke mit leicht angefeuchtetem Tuch oder Innenraumreiniger.
- Auf Narbung kreisendAuf glatten Flächen in geraden Bahnen, auf strukturierten Kunststoffen in kleinen Kreisen – so greifen die erhabenen Felder des Schachbrettmusters in die Narbung.
- Falten und wechselnZweimal gefaltet ergeben sich vier Arbeitsflächen. Sobald eine sichtbar schmutzig ist, weiterfalten statt weiterzuwischen.
Fragen & Antworten
Alles zu Allzwecktüchern
Das Allrounder-Tuch mit 380 GSM. Sein eingewebtes Schachbrettmuster löst Schmutz aus der Narbung von Kunststoffflächen – genau dort, wo ein glattes Tuch darüber hinweggleitet. Für enge Stellen wie Zierleisten und Griffmulden kommt das 450er mit weichem Soft-Rand dazu.
Mit einem Innenraumreiniger und zwei Mikrofasertüchern – einem zum Aufnehmen, einem zum trockenen Nachwischen. Für Lüftungsschlitze und Fugen zusätzlich eine Pinselbürste, weil dort kein Tuch hinkommt.
Die Dichte und das Gewebe. Das 380er ist dichter, weicher und hat ein eingewebtes Schachbrettmuster – das Universaltuch für Innenraum und Lack. Das 300er ist dünner, robuster, trocknet schneller und kostet weniger als die Hälfte: das Tuch für Motorraum, Werkzeug und grobe Arbeit.
Besser nicht. Bremsstaub besteht aus feinen Metallpartikeln, die sich in der Faser festsetzen und auch die Wäsche überstehen. Beim nächsten Einsatz auf dem Lack ziehen sie Kratzer. Führe Felgentücher getrennt und wasche sie auch getrennt.
Ja. Tücher für die Fahrzeugpflege müssen auf empfindlichem Lack spurenfrei arbeiten – auf Arbeitsflächen und Möbeln ist das erst recht unproblematisch. Halte die Sätze nur getrennt: Ein Tuch, das am Auto war, gehört nicht in die Küche.