Innenraumreiniger fürs Auto

Ein Innenraummittel erkennt man daran, wie es abtrocknet: matt. Viele Pflegemittel hinterlassen einen Glanzfilm, und der macht zwei Probleme – das Armaturenbrett spiegelt sich bei tiefstehender Sonne in der Frontscheibe, und der Film bindet Staub, sodass die Fläche schneller wieder schmutzig aussieht als vorher.

Unser Reiniger ist für alle Materialien freigegeben, die im Fahrzeuginnenraum vorkommen: Innenverkleidungen, Armaturen, Polster und Teppich, Displays, Kunststoff- und Gummiteile sowie Leder. Es gibt ihn in zwei Flaschengrößen und in vier Sets, in denen Tücher und Detailing-Pinsel schon dabei sind.

Womit man welche Fläche bearbeitet, steht weiter unten in der Kaufberatung. Die passenden Tücher sind die Allzwecktücher, für Bildschirme die Displaytücher 280 GSM und für Lüftungsschlitze das Detailing Pinsel Set. Die Reihenfolge einer kompletten Innenreinigung beschreibt Autoscheiben innen reinigen ohne Schlieren.

6 Produkte

Welche Größe, welches Set?

Reiniger
1 × 500 ml
1 × 1000 ml
1 × 500 ml
2 × 500 ml
Tücher
–
–
6 × Allrounder 380 GSM
12 × Allrounder 380 GSM
Pinsel
–
–
2 Detailing-Pinsel
2 Detailing-Pinsel
Gedacht für
erstes Ausprobieren, ein Fahrzeug
regelmäßige Pflege, Nachfüllen
eine vollständige Innenreinigung
mehrere Fahrzeuge nacheinander

Zum Vergleichen seitlich wischen

Kaufberatung

Worauf es ankommt

Matt statt glänzend

Der sichtbarste Unterschied zwischen Innenraummitteln ist das Finish. Ein glänzendes Armaturenbrett spiegelt sich in der Frontscheibe und blendet bei flacher Sonne. Der Glanzfilm bindet außerdem Staub. Matt abtrocknende Mittel haben diesen Effekt nicht.

Welche Materialien freigegeben sind

Im Innenraum treffen Kunststoff, Stoff, Teppich, Gummi, beschichtetes Glas und Leder aufeinander. Mittel, die nur für Kunststoff freigegeben sind, brauchen für Polster und Leder ein zweites Produkt. Unser Reiniger deckt alle diese Materialien ab, Leder eingeschlossen.

Sprühen, wischen, nacharbeiten

Nicht direkt auf Displays und nicht auf heiße Flächen in der Sonne sprühen – dort trocknet das Mittel an, bevor es wirkt. Besser auf das Tuch geben und damit arbeiten. Fugen und Lüftungsschlitze zuerst mit dem Pinsel, damit der gelöste Staub anschließend mit aufgenommen wird.

Warum Hausmittel hier an Grenzen stoßen

Essigwasser und Spülmittel werden oft empfohlen. Auf Kunststoff funktioniert das kurzfristig, auf Leder und beschichteten Displays nicht – Essig greift Beschichtungen an, Spülmittel hinterlässt einen Film, der Staub bindet. Für einmal Durchwischen reicht es, für regelmäßige Pflege nicht.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen

Mit einem Reiniger, der für alle Innenraummaterialien freigegeben ist und matt abtrocknet, dazu ein fusselfreies Mikrofasertuch und ein Pinsel für Lüftungsschlitze und Fugen. Reihenfolge von oben nach unten: Himmel und Armaturen zuerst, Polster und Fußraum danach, Scheiben zuletzt.

Für Kunststoffflächen geht Wasser mit etwas Spülmittel. Auf Leder, beschichteten Displays und Alcantara ist davon abzuraten: Essig greift Beschichtungen an, Spülmittel hinterlässt einen staubbindenden Film. Ein freigegebener Innenraumreiniger deckt alle Materialien in einem Schritt ab.

Eine gründliche Innenreinigung zwei- bis viermal im Jahr reicht bei normaler Nutzung. Armaturen und Displays vertragen häufigeres Abwischen – dort setzt sich Staub am schnellsten ab, und auf dem Armaturenbrett ist er wegen der Spiegelung in der Scheibe am störendsten.

Ja. Er ist für alle Materialien im Fahrzeuginnenraum freigegeben, Leder eingeschlossen. Auf Leder gilt wie überall: auf das Tuch sprühen statt auf die Fläche, und nicht in der prallen Sonne arbeiten.

Für ein Fahrzeug und gelegentliche Pflege reicht die 500-ml-Sprühflasche. Wer mehrere Fahrzeuge pflegt oder regelmäßig aufbereitet, fährt mit der 1000-ml-Flasche günstiger. Es ist dieselbe Rezeptur.